Štěpánka Pučalková
Oper Leipzig – Der Rosenkavalier (Octavian)
— Leipziger Volkszeitung (30.03.2024)
Heilbronn – Das Lied von der Erde
Die tschechische Mezzosopranistin Štěpánka Pučálková und der deutsche Tenor […] übernehmen die beiden Parts mit beeindruckender Intensität. […] die Mezzosopranistin singt es nicht nur, sie macht es auch spürbar.
Pučálková besticht mit einer ausdrucksstarken Stimme, kraftvoll, glasklar und ausgestattet mit einem feinen Vibrato.
— Heilbronner Stimme (Mai 2025)Upcoming
LATVIAN NATIONAL OPERA
Strauss - Der Rosenkavalier - Octavian
Oct 8/19, März 25, Juni 4/8
PRAGUE NATIONAL THEATRE
Bizet - Carmen - Carmen
Okt 30, Mai 5/14
TONKÜNSTLER ORCHESTER NIEDERÖSTERREICH
Mozart - Requiem
Dez 5 Wiener Neustadt / Stadttheater
Dez 7 Festspielhaus St. Pölten / Großer Saal
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INTERNATIONAL FESTIVAL ZLATÁ PRAHA
Opera Gala
Sep 26
LATVIAN NATIONAL OPERA
Strauss - Der Rosenkavalier - Octavian
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PRAGUE NATIONAL THEATRE
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Okt 30, Mai 5/14TONKÜNSTLER ORCHESTER NIEDERÖSTERREICH
Mozart - Requiem
Dez 5 Wiener Neustadt / Stadttheater
Dez 7 Festspielhaus St. Pölten / Großer SaalHET CONCERTGEBOUW
Janáček - Glagolitic Mass
Jan 16FIRLHARMONIE BOHUSLAVA MARTINU
Mahler - Das Lied von der Erde
Jan 28
Biographie
Die tschechische Mezzosopranistin Štěpánka Pučálková ist international sowohl als Opern- als auch als Konzertsängerin gefragt und besticht „durch ein genuin samten-fülliges Mezzo-Timbre“ (Concerti, 4/24).
Anknüpfend an ihr von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiertes Debüt als Octavian in Strauss’ Der Rosenkavalier an der Oper Leipzig, welches laut Leipziger Volkszeitung (31.03.2024) „vom Ideal dieser Partie nicht weit entfernt“ war, wird sie in der Spielzeit 2026/27 in dieser Partie in einer Neuproduktion der Lettischen Nationaloper in Riga zu erleben sein. Darüber hinaus wird sie unter anderem in zwei Rollendebüts auf der Bühne stehen: als Königin Elisabeth von Pommern in Vítězslav Nováks Oper Karlštejn im Prager Nationaltheater sowie im Sommer 2027 open air als Maddalena in Verdis Rigoletto.
Im Konzert wird sie Mozarts Requiem mit dem Tonkünstler-Orchester im Festspielhaus St. Pölten sowie Janáčeks Glagolitische Messe unter der Leitung von Karina Canellakis im Concertgebouw in Amsterdam singen.
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In der Saison 2025/26 kehrte sie als Flora Bervoix (La traviata) und als Zweite Dame (Die Zauberflöte) an die Semperoper Dresden und als Adalgisa (Norma) und Carmen an das Nationaltheater Prag zurück. Die Zweite Dame sang sie auch bei der Mozartwoche in Salzburg in einer Neuproduktion von Rolando Villazón unter Roberto González-Monjas. An der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom gab sie unter der musikalischen Leitung von Daniel Harding als Rossweisse in Die Walküre und am MusikTheater an der Wien als Dorothea in Verdis Stiffelio unter der Leitung von Jérémie Rhorer und in einer Inszenierung von Vasily Barkhatov ihre Hausdebüts. Beim Prager Frühling gab sie ihr Rollendebüt als Marguerite in Berlioz’ La Damnation de Faust mit dem Prague Symphony Orchestra unter Tomáš Netopil. Konzerte führten sie unter anderem nach Wien, Prag und Messina auf Sizilien.
2024/25 war sie in Dresden als Ascanio (Benvenuto Cellini), Cherubino (Le nozze di Figaro) und Flora Bervoix (La traviata) und in Prag als Charlotte (Werther) zu erleben. Sie gab ihre Hausdebüts an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf als von der Kritik hoch gelobte Agnese del Maino (Beatrice di Tenda), an der Lettischen Nationaloper in Riga als Nicklausse/Muse (Les Contes d’Hoffmann), am Slowakischen Nationaltheater Bratislava als Carmen und am Teatro di San Carlo in Neapel als Page (Salome). Engagements als Carmen in Prag sowie als Flora bei den Salzburger Pfingstfestspielen folgten.
Auf der Konzertbühne war sie u. a. im Großen Festspielhaus Salzburg mit Beethovens 9. Sinfonie gemeinsam mit dem Mozarteumorchester unter Roberto González-Monjas, beim St. Wenceslas Music Festival in Ostrava mit Mendelssohns Lobgesang und dem Prague Radio Symphony Orchestra, mit Verdis Messa da Requiem mit dem Warsaw Philharmonic Orchestra unter Alessandro Bonato und mit Mahlers Das Lied von der Erde in Prag sowie mit Risto Joost und dem Württembergischen Kammerorchester in Heilbronn zu erleben. Sie sang außerdem Dvořáks Requiem mit dem Luzerner Sinfonieorchester unter Michael Sanderling und war, wie auch im letzten Jahr, in Mahlers 8. Sinfonie zu hören, diesmal mit dem Tonkünstler-Orchester in St. Pölten und im Musikverein Wien.
An der Semperoper Dresden, wo sie von 2018 bis 2024 Ensemblemitglied war, war sie in Partien wie Nicklausse/Muse, Orlofsky (Die Fledermaus), Hänsel (Hänsel und Gretel), Varvara (Katja Kabanowa), Ascanio (Benvenuto Cellini) und Mulier Samaritana (Mahlers 8. Sinfonie) unter Christian Thielemann zu hören. Weitere Konzertengagements führten sie nach Madrid, Prag, Košice und zum Smetana Festival in Litomyšl.Ihr Repertoire umfasst des Weiteren Partien wie Lola (Cavalleria rusticana), Sesto Pompeo (Giulio Cesare), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Olga (Eugen Onegin), Wellgunde und Waltraute (Der Ring des Nibelungen), Messaggera (L’Orfeo) und Urbain (Les Huguenots).
Im Konzert sang Štěpánka Pučálková u. a. Schönbergs Gurre-Lieder, Wagners Wesendonck-Lieder, Mozarts Krönungsmesse und Davide penitente, Bruckners Te Deum und Mendelssohns Ein Sommernachtstraum.
In Gastengagements war sie u. a. bei den Salzburger Festspielen, beim Beijing Music Festival, beim Dvořák Prague International Music Festival, beim Smetana Festival in Litomyšl, am Nationaltheater Prag, an der Wiener Volksoper, im Teatro Monumental in Madrid, in der Münchner Isarphilharmonie und in der Frauenkirche Dresden zu erleben.
Sie arbeitet regelmäßig mit renommierten Dirigenten wie Christian Thielemann, Daniele Gatti, Wladimir Jurowski, Lorenzo Viotti, Semyon Bychkov, Kristiina Poska, Plácido Domingo, Alan Gilbert, Antonio Fogliani, Friedrich Haider, Marco Guidarini, Leo Hussain, Roland Böer und Martin Leginus sowie mit Regisseur:innen wie Peter Konwitschny, Vera Nemirova, Stefan Herheim, Josef E. Köpplinger, Mariusz Trélinski, Jiří Heřman, Eike Gramss, Immo Karaman und Keith Warner.
Für ihre Arbeit wurde sie mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen gewürdigt, darunter die Lilli Lehmann-Medaille der Stiftung Mozarteum Salzburg, der Preis des Direktors des Nationaltheaters Prag für junge Künstler:innen bis 35 Jahre, der tschechische Musiktheater-Preis „Thalia“ und der Sonderpreis für die beste weibliche Stimme beim Concours International de Belcanto Vincenzo Bellini in Marseille. Beim Internationalen Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerb 2015 war sie Finalistin. Viele Übertragungen und Aufzeichnungen, unter anderem im ZDF und auf arte, dokumentieren ihre künstlerische Tätigkeit.
Štěpánka Pučálková wurde in Berlin geboren. Sie absolvierte ihr Gesangsstudium am Mozarteum Salzburg bei Univ. Prof. KS Elisabeth Wilke und schloss ihr Masterstudium im Fach Oper und Musiktheater bei Josef Wallnig und Eike Gramss ab.
2026/2027
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