Louisa Proske
Die deutsche Bühne, (26.04.2026)Tiroler Festspiele Erl - Lucia di Lammermoor
Unter der Regie von Louisa Proske geriet der Opernklassiker zu einem fulminanten, hochemotionalen mentalen Drahtseilakt, der die im Libretto angelegten Kippmomente zwischen Schönheit und Wahnsinn mit einem gelungenen, biografisch grundierten Kunstgriff herausarbeitete.
Salzburger Nachrichten, (28.12.2025)Aalto Theater Essen – Verzauberte Stadt
Die so phantasievolle wie lebensnahe Inszenierung Louisa Proskes, die jüngst mit dem Bernstein-Musical „On the Town“ (Halloherne berichtete) an der Deutschen Oper am Rhein einen großen Publikumserfolg landete, verzaubert in der effektvollen multimedialen Ausstattung von Momme Hinrichs (Bühne, Kostüme) das Publikum generationenübergreifend.
halloherne.de, (01.06.2026)Repräsentation
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Saison 26/27 und Highlights
METROPOLITAN OPERA NEW YORK
Verdi - Macbeth
PREMIERE Sep 22
DETROIT OPERA
Puccini - Tosca
PREMIERE Nov 1
OPÉRA NATIONAL DE PARIS
Mozart - Don Giovanni
PREMIERE Jan 28
Wiederaufnahme Mai 20
Biographie
Louisa Proske hat sich als vielseitige, visionäre Opernregisseurin und künstlerische Leiterin auf zwei Kontinenten etabliert. Nach einem Studium der Englischen Literatur an der University of Cambridge sowie einem Regiestudium an der Yale School of Drama entwickelte sie eine unverwechselbare Handschrift, die musikalische Präzision, erzählerische Klarheit und poetische Bildkraft verbindet.
Die Saison 2026/27 markiert gleich zwei bedeutende Debüts: Mit Verdis Macbeth eröffnet Louisa Proske die Spielzeit der Metropolitan Opera und gibt dort zugleich ihr Regiedebüt. Anschließend inszeniert sie mit Mozarts Don Giovanni erstmals an der Opéra national de Paris. Darüber hinaus übernimmt die Detroit Opera ihre gefeierte Tosca-Inszenierung vom Glimmerglass Festival.
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Als Mitbegründerin und ehemalige Co-Artistic Director von Heartbeat Opera prägte sie ein Ensemble, das von der New York Times als „klein und jung, aber von entscheidender Bedeutung für die Zukunft des Genres“ beschrieben und vom Wall Street Journal als Pioniere bezeichnet wurde. Dort entstanden ihre gefeierten Arbeiten wie Der Freischütz, Don Giovanni, Carmen, Lucia di Lammermoor, Daphnis & Chloé und Miss Handel.
Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen Donizettis Lucia di Lammermoor bei den Tiroler Festspielen Erl, Leonard Bernsteins On the Town an der Deutschen Oper am Rhein, die Uraufführung von Die Verzauberte Stadt am Aalto-Theater Essen sowie die erste szenische Aufführung von Primero Sueño in Mexico-Stadt. Zuvor inszenierte sie die Eröffnungsproduktion Tosca zum 50-jährigen Jubiläum des Glimmerglass Festivals, die Händel-Neuinszenierungen Serseund Amadigi di Gaula (Eröffnungen der Internationalen Händel-Festspiele Halle), Rusalka (Oper Regensburg), Rinaldo(Detroit Opera & Glimmerglass Festival), Chaussons Le Roi Arthus (Bard SummerScape), die Uraufführung Primero Sueño (MetLiveArts New York) sowie die von der New York Times zum Klassik-Highlight Nr. 1 des Jahres 2020 erklärte Produktion von The Mother of Us All, einer historischen Kooperation von Metropolitan Museum of Art, New York Philharmonic und Juilliard Vocal Arts.
Von 2021 bis 2024 war Louisa Proske Stellvertretende Intendantin und Hausregisseurin der Oper Halle, wo sie u. a. Il Barbiere di Siviglia, Gypsy, Into the Woods und Rigoletto inszenierte.
2018 wurde sie mit dem Princess Grace Award ausgezeichnet; 2024 wurde sie in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt als Regisseurin des Jahres nominiert.
Im Schauspielbereich inszenierte sie u. a. am Red Bull Theater in New York (Websters The White Devil), an der Barrington Stage Company (Engagements, Gaslight, This), am Assembly Theatre Edinburgh sowie bei einer Europatournee von Macbeth. Für ihre Inszenierung von Jiehae Parks „peerless“ wurde sie für den Berkshire Theatre Award nominiert.
2026/27
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