Michaela Schuster
Dutch National Opera - Die Frau ohne Schatten
Keine Sängerin hat die Amme so häufig auf den weltweiten Opernbühnen verkörpert und derart perfektioniert wie Michaela Schuster, welche jeder Phrase ihre eigene Mimik aufsetzt und ihrer markerschütternd fesselnder Mezzo-Sopranstimme zunehmend etwas mehr Exzentrizität beigibt.
Bachtrack (05.05.2025)Staatsoper Berlin - Die Frau ohne Schatten
Die Krone des Abends ging eindeutig an Michaela Schusters packende, stimmlich schlagkräftige Amme. Von der Regie in eine Strippenzieherin mit dunkelroten Haaren und schwarzen Flügeln transformiert, setzte sie jedes Wort kämpferisch, doch klar artikuliert in den Saal – ihre voluminöse, omnipräsente Stimme füllte alle Ecken des Hauses.
klassik-begeistert.de (10.11.2024)Repräsentation
Weltweite Vertretung
Kontakt
Saison 26/27 und Highlights
HR-SINFONIEORCHESTER
Mahler – Symphony No. 2
Dez 10/11
ORCHESTRE PHILHARMONIQUE DE RADIO FRANCE
Mahler – Symphony No. 2
Apr 2/3
OPER GRAZ
Strauss – Elektra – Klytämnestra
PREMIERE Mai 22
Mai 26/30, Juni 3/10/12/18/20/23
Biographie
Michaela Schuster zählt zu den führenden Mezzosopranistinnen unserer Zeit – gefeiert für ihre große Bühnenpräsenz, vokale Ausdruckskraft und dramatische Intensität.
Zu Beginn der Saison 2026/27 ist Michaela Schuster als Solistin in Mahlers Zweiter Symphonie zunächst mit dem hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Philippe Jordan und anschließend mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter Jaap van Zweden zu erleben. Opernengagements führen die Mezzosopranistin unter anderem an die Oper Graz, wo sie als Klytämnestra in Strauss‘ Elektra gastiert.
-
Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten zählen ihre Herodias in Michielettos Neuproduktion von Strauss’ Salome am Palau de les Arts Valencia, Klytämnestra an der San Francisco Opera unter musikalischen Leitung von Eun Sun Kim, ihre Paraderolle der Amme (Die Frau ohne Schatten) an der Staatsoper Unter den Linden Berlin und in derNeuproduktion der Nederlandse Opera Amsterdam (Regie: Katie Mitchell, musikalische Leitung: Marc Albrecht) sowieHerodias (Salome) an der Oper Zürich unter der Leitung von Simone Young.
Zu Michaela Schusters umfangreichem Repertoire gehören zentrale Partien des dramatischen Mezzofachs, darunter Ortrud (Lohengrin), Fricka (Das Rheingold, Die Walküre), Waltraute (Götterdämmerung), die Amme (Die Frau ohne Schatten), Madame de Croissy (Les Dialogues des Carmélites), Knusperhexe und Mutter (Hänsel und Gretel), Herodias (Salome), Clairon (Capriccio), Marie (Wozzeck) sowie Zia Principessa und Zita (Il trittico).
Sie gastiert regelmäßig an den Staatsopern in Berlin, München und Wien, im Festspielhaus Baden-Baden, am Londoner Royal Opera House Covent Garden, an der Oper Zürich, dem Teatro Real Madrid und der San Francisco Opera. Mit ihrer Interpretation der Klytämnestra (Elektra) gab Michaela Schuster 2017/18 ihr von der Kritik gefeiertes Debüt an der Metropolitan Opera in New York. Ihre Amme (Die Frau ohne Schatten) bei den Salzburger Festspielen sowie ihre Kundry (Parsifal) bei den Salzburger Osterfestspielen – beide unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann – zählen zu den herausragenden Höhepunkten ihrer Karriere.
Michaela Schusters weitgespanntes Konzertrepertoire umfasst die großen Werke der Literatur: Beethovens 9. Sinfonie, Verdis Messa da Requiem, Mahlers Sinfonien und Lieder, Schönbergs Gurrelieder sowie Bergs Sieben frühe Lieder und Altenberg-Lieder. Sie gab Liederabende u. a. an der Londoner Wigmore Hall und bei der Schubertiade Hohenems; ihre Lied-CD Morgen (Oehms Classics) wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Konzertverpflichtungen führten Michaela Schuster u. a. zu den Wiener, Hamburger und Bamberger Symphonikern, zum Chicago Symphony Orchestra, ins Concertgebouw Amsterdam und in die Alte Oper Frankfurt.
Die Künstlerin arbeitet regelmäßig mit namhaften Dirigenten wie Kirill Petrenko, Daniel Barenboim, Simone Young, Sebastian Weigle, Franz Welser-Möst, Marc Albrecht, Philippe Jordan und Semyon Bychkov zusammen sowie mit Regisseuren wie David McVicar, Robert Wilson, Richard Jones, Stefan Herheim, Peter Konwitschny, David Alden, Andreas Kriegenburg, Claus Guth und Christof Loy.
Neben ihrer internationalen Bühnenkarriere widmet sie sich weiterhin ihrer Lehrtätigkeit als Professorin für Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
2026/27
—
Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.