Terry Wey
Musikfestspiele Potsdam Sanssouci - Orlando Generoso
Terry Wey gibt einen im Krieg gebrochenen Soldaten Orlando mit schönen und manchmal fahlen Tönen. Sein Wahnsinn ist hier von voll ernster ›Natur‹ …
concerti.de (23.06.2025)Saison 26/27 und Highlights
INTERNATIONALE BACHAKADEMIE STUTTGART
Händel – Theodora – Didymus
Okt 24 (Ludwigsburg)/ Okt 25 (Stuttgart)
BACH COLLEGIUM JAPAN
Europa Tour
Händel – Messiah
Dez 14 (Groningen)/ 15 (London)
SLOVENIAN PHILHARMONIC’S BAROQUE MUSIC FESTIVAL
Bach – Matthäus-Passion
Jan 22
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NETHERLANDS BACH SOCIETY
Bach – Matthäus-Passion
März 13 (Amsterdam)/ 14 (Groningen)/ 16 (Rotterdam)/ 17 (Utrecht)/ 18 (Utrecht)/ 19 (Tilburg)/ 20 (Aardenburg)/ 21 (Naarden)/ 23 (Eindhoven)/ 24 (Naarden)/ 25 (Naarden)/ 26 (Naarden)/ 27 (Naarden)GEORG-FRIEDRICH-HÄNDEL-HALLE
Händel – Theodora
Juni 6WINDSBACHER KNABENCHOR
Händel – Messiah
Juni 10 (Nürnberg)/ 12 (Ludwigsburg)/ 13 (Halle) / 25 (Eberbach)
Biographie
Terry Wey ist für Fono Forum einer der führenden Countertenöre seiner Generation. Als regelmäßiger Gast der wichtigsten Barockfestivals und gefragter Interpret historischer Aufführungspraxis arbeitet er eng mit den bedeutendsten Dirigenten und Ensembles dieses Repertoires zusammen.
In der Saison 2026/27 ist Terry Wey unter anderem als Didymus in Händels Theodora mit der Gaechinger Cantorey unter Hans-Christoph Rademann in Ludwigsburg und Stuttgart sowie bei den Händelfestspielen Halle zu erleben. Weitere Höhepunkte sind eine Europa-Tournee mit Händels Messiah und dem Bach Collegium Japan, Bachs Matthäus-Passionbeim Baroque Festival Ljubljana sowie mit der Nederlandse Bachvereniging. Zusammen mit dem Windsbacher Knabenchor gastiert er mit Händels Messiah in Nürnberg, Ludwigsburg, Halle und im Kloster Eberbach.
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Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten zählen Auftritte mit dem Tölzer Knabenchor und in der Philharmonie Köln, Bachs Weihnachtsoratorium mit Concerto Copenhagen und dem Balthasar-Neumann-Chor, Konzerte mit dem Barockwerk Hamburg sowie mit dem Orchest van Gelderland in den Niederlanden und Japan und Händels La Resurrezione mit der Wiener Akademie unter Martin Haselböck. Weitere Engagements führten Terry Wey zum Bachfest Leipzig, zum Heinrich-Schütz-Festival in Dresden an der Seite von Hille Perl und mit Bach-Kantaten und dem Ensemble Claudiana unter Luca Pianca nach Lugano. Mit der Nederlandse Bach Verenigunging er unter Hans-Christoph Rademann mit Bachs Matthäus-Passion auf Tournee, sang die h-Moll-Messe mit der Japan Bach Society und Bach-Kantaten mit dem Windsbacher Knabenchor und dem Freiburger Barockorchester bei der Bachwoche Ansbach.
Weitere wichtige Konzertengagements umfassen Konzerte mit dem Helsinki Baroque Orchestra und dem Wroclaw Baroque Orchestra, Bernsteins Chichester Psalms in Madrid und beim Berliner Musikfest, Pergolesis Stabat Mater mit dem Freiburger Barockorchester, Bachs Matthäus-Passion mit der Nederlandse Bach Vereniging sowie die Johannes-Passion mit dem Windsbacher Knabenchor beim Rheingau Festival und bei der Bachwoche Ansbach. Mit Bachs h-Moll-Messe unter Marc Minkowski gastierte er unter anderem im Wiener Musikverein, mit der Johannes-Passion in Cleveland und mit der Matthäus-Passion bei Tafelmusik in Toronto. Israel in Egypt führte ihn zu den Salzburger Festspielen und zum Schleswig-Holstein Musik Festival, Jommellis Betulia Liberata unter Riccardo Muti zu den Salzburger Pfingstfestspielen. Hinzu kommen die umjubelte Countertenor-Gala in der Kölner Philharmonie, ein Soloabend bei den Händelfestspielen Karlsruhe, ein Arienabend im Festspielhaus Baden-Baden sowie die Gala der vier Countertenöre in Versailles.
Auf der Opernbühne zählt zu seinen jüngsten Engagements die Titelpartie in Agostino Steffanis Orlando generoso bei den Schlossfestspielen Potsdam. Zuvor war er als Honoricus in einer Neuproduktion von Telemanns Gensericus bei den Telemann-Tagen Magdeburg zu erleben; konzertante Aufführungen von Händels Il Trionfo del Tempo e del Disingannoführten ihn an das Theater an der Wien und an das Münchner Gärtnerplatztheater. Eine szenische Produktion von Bachs Weihnachtsoratorium an der Deutschen Oper am Rhein wurde zu einem persönlichen Triumph für den Sänger.
Zu seinen weiteren wichtigen Bühnenengagements zählen Ottone in Händels Agrippina unter Rubén Dubrovsky an der Oper Bonn, Athamas in Semele und Oberon in A Midsummer Night’s Dream an der Komischen Oper Berlin, Orfeo an der Staatsoper Berlin, Antigono bei den Internationalen Gluckfestspielen, Jephtha am Staatstheater Wiesbaden,L’incoronazione di Poppea am Nationaltheater Mannheim, Händel/Vincis Didone abbandonata in Schwetzingen,Rinaldoin Brüssel und Paris, Teseo bei den Händelfestspielen Karlsruhe und Xerxes an der Deutschen Oper am Rhein. An der Oper Bonn war er zudem in Written on Skin und Giulio Cesare zu erleben. Weitere Produktionen umfassen Steffanis Niobe beim Boston Early Music Festival, Porporas Polifemo und Scarlattis Marco Attilio Regolo in Schwetzingen, Ruggiero in Alcina bei den Händelfestspielen Halle, Partenope bei den Händelfestspielen Karlsruhe und am Theater an der Wien sowie Cavallis La Didone mit Les Arts Florissants. Darüber hinaus wirkte er in der Uraufführung von Chaya Czernowins Heart Chamber an der Deutschen Oper Berlin mit.
Terry Wey erhielt seine Gesangsausbildung als Solist der Wiener Sängerknaben bei Silvija V. Purchar sowie später bei Kurt Equiluz und Christine Schwarz in Wien. Unter Dirigenten wie William Christie, Thomas Hengelbrock, Riccardo Minasi, Marc Minkowski, Riccardo Muti, Christophe Rousset, Václav Luks, Hans-Christoph Rademann, Konrad Junghänel, Rubén Dubrovsky und Michael Hofstetter arbeitete er mit führenden Originalklang-Ensembles wie dem Balthasar-Neumann-Ensemble, Collegium 1704, dem Basler Kammerorchester, der Bachakademie Stuttgart, Les Arts Florissants, Les Musiciens du Louvre Grenoble oder dem Bach Consort Wien zusammen – in bedeutenden Konzertsälen und Opernhäusern weltweit.
Als aktuelle CD-Einspielungen liegen neben seiner Solo-CD Pace e Guerra u. a. Steffanis Niobemit Philippe Jaroussky, Pergolesis Stabat Mater mit Valer Barna-Sabadus sowie Bachs Messe h-Moll unter Marc Minkowski vor.
2026/27
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