Philippe Jordan
Kurier (29.06.2025)
BR Klassik (09.08.2025)Saison 2026/2027
LOS ANGELES PHILHARMONIC
Saint-Saëns – Bacchanale from Samson et Dalila
Ravel – Piano Concerto in G major
Ravel – La valse
Debussy / Stokowski – Clair de lune
Ravel – Boléro
Sep 10
BOSTON PHILHARMONIC ORCHESTRA
Haydn – Die Schöpfung
Nov 5/6/7
CINCINNATI SYMPHONY ORCHESTRA
R. Strauss - Tod und Verklärung
R. Strauss - Oboenkonzert
R. Strauss - Also sprach Zarathustra
Nov 21/22
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HR-SINFONIEORCHESTER
Mahler – Symphony No. 2
Dez 10/11ORCHESTRE NATIONAL DE LYON
Walton – Violin Concerto
Bruckner – Symphony No. 5
Dez 17/19OPERNHAUS ZÜRICH
Neujahrskonzert
Werke von Johann Strauss, Franz Lehár, Richard Heuberger,
Jacques Offenbach, Émile Waldteufel, Oscar Straus u. a.
Jan 1/2ORCHESTRE DE CHAMBRE DE LAUSANNE
Strauss – Metamorphosen, TrV 290
Schubert – Symphonie Nr. 8 in C-Dur, D. 944
Jan 6 (Lausanne), Jan 7 (Martigny)SWEDISH RADIO SYMPHONY ORCHESTRA
Wagner – Overture Rienzi
Strauss – Drei Hymnen von Friedrich Hölderlin
Tchaikovsky – Symphony No. 4 in F minor, Op. 36
Jan 15/16ROTTERDAM PHILHARMONIC ORCHESTRA
Wagner – Overture Die Meistersinger von Nürnberg
Strauss – Horn Concerto No. 2
Beethoven – Symphony No. 7
Jan 22/24MOZARTWOCHE SALZBURG
WIENER PHILHARMONIKER
Mozart – Symphony in G minor, KV 183
Mozart – Piano Concerto in C minor, KV 491
Mozart – Posthorn Serenade, KV 320
Jan 30LOS ANGELES PHILHARMONIC
Brahms – Variations on a Theme by Haydn
Mozart – Piano Concerto No. 20
Brahms – Symphony No. 1
März 18/19/20, März 21 (Palm Desert)CHICAGO SYMPHONY ORCHESTRA
Wagner – Overture to Rienzi
Korngold – Violin Concerto
Tchaikovsky – Symphony No. 4
Apr 1 (Champaigne), Apr 2/3STAATSOPER UNTER DEN LINDEN BERLIN
Verdi – La forza del destino
Mai 22/28/30, Juni 2/6ORCHESTRE NATIONAL DE FRANCE
Beethoven – La consécration de la maison, Ouverture
Beethoven – Missa solemnis
Beethoven – Symphonie No. 9
Juni 10WIENER SYMPHONIKER
Mahler – Symphonie Nr. 7 e-Moll („Lied von der Nacht“)
Juni 15/16KAMMERKONZERT
Hensel – Streichquartett Es-Dur
Beethoven – Streichquartett Nr. 11 f-Moll, Op. 95 “Serioso”
Tschaikowski – Klaviertrio a-Moll, Op. 50
Juni 17 (Wiener Neustadt), 19 (Wien)WIENER SYMPHONIKER / MUSIKVEREIN
Strauss – Tod und Verklärung, Op. 24, TrV 158
Strauss – Drei Hymnen von Friedrich Hölderlin, Op. 71, TrV 240
Strauss – Also sprach Zarathustra, Op. 30
Juni 23/24ORQUESTRA DE VALÈNCIA
Symphony No. 2, in C minor, “Resurrection”
Juli 1/2WDR SINFONIEORCHESTER KÖLN
Beethoven - Egmont Ouvertüre
Grieg – Piano Concerto in A minor, Op. 16
Brahms – Symphony No. 4 in E minor, Op. 98
Juli 9 (Philharmonie Essen), Juli 10 Regentenbau (Kissinger Sommer)
Biographie
Philippe Jordan, aus einer renommierten Schweizer Künstlerfamilie stammend, zählt heute zu den bedeutendsten und etabliertesten Dirigenten seiner Generation. Seine internationale Karriere hat ihn an die führenden Opernhäuser, Festivals und Konzertsäle der Welt geführt. Er ist derzeit designierter Musikdirektor des Orchestre National de France und tritt sein Amt mit Beginn der Saison 2027/28 an.
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In der Saison 2026/27 dirigiert Jordan an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin eine Neuproduktion von La forza del destino sowie Konzerte am Opernhaus Zürich. Weitere Engagements führen ihn zum Orchestre National de France, zum Los Angeles Philharmonic in der Hollywood Bowl sowie in der Walt Disney Concert Hall, zum Boston Symphony Orchestra, zum Chicago Symphony Orchestra, zum hr-Sinfonieorchester, zum Cincinnati Symphony Orchestra, zum Orchestre national de Lyon, zum Swedish Radio Symphony Orchestra, zum Rotterdam Philharmonic Orchestra, zum Orchestre de Chambre de Lausanne, zur Orquestra de la Comunitat Valenciana im Palau de les Arts, zum WDR Sinfonieorchester, zu den Wiener Symphonikern und zu den Wiener Philharmonikern bei der Mozartwoche in Salzburg.
In der Saison 2025/26 dirigierte Jordan Der Rosenkavalier im Rahmen einer Japan-Tournee der Wiener Staatsoper. Weitere Engagements führten ihn an die Opéra de Paris, an das Teatro alla Scala in Mailand, zum Maggio Musicale Fiorentino, zum Orchestre National de France, zur Staatskapelle Dresden, zum Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, zu den Wiener Symphonikern, zum Chicago Symphony Orchestra, zum San Francisco Symphony, zum Atlanta Symphony Orchestra, zum Seoul Philharmonic, zum Hong Kong Philharmonic und zum NHK Symphony Orchestra. Im Sommer 2026 leitete er das Gustav Mahler Jugendorchester auf einer Europatournee.
Von September 2020 bis Juni 2025 war Jordan Musikdirektor der Wiener Staatsoper. In dieser Zeit leitete er zahlreiche herausragende Neuproduktionen, darunter Madama Butterfly, Parsifal, Macbeth, Le Nozze di Figaro, Die Meistersinger von Nürnberg, Tristan und Isolde, Salome und Il Trittico. Ein besonderes künstlerisches Augenmerk legte er auf den vollständig neuen Da-Ponte-Zyklus von Mozart. In seiner abschließenden Spielzeit leitete er die Neuinszenierungen von Don Carlo und Tannhäuser sowie Wiederaufnahmen des Mozart-Zyklus und von Wagners Ring des Nibelungen.
Jordans künstlerischer Werdegang nahm seinen Anfang als Kapellmeister am Theater Ulm und an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Von 2001 bis 2004 war er Chefdirigent der Grazer Oper und des Grazer Philharmonischen Orchesters. In dieser Zeit debütierte er auch an zahlreichen führenden Opernhäusern und Festivals, darunter an der New Yorker Metropolitan Opera, am Royal Opera House Covent Garden, am Teatro alla Scala, an der Bayerischen und der Wiener Staatsoper, am Festspielhaus Baden-Baden, bei den Festspielen von Aix-en-Provence und Glyndebourne sowie bei den Salzburger Festspielen, wo er im Sommer 2025 Macbeth dirigierte. Zwischen 2006 und 2010 war er Erster Gastdirigent an der Berliner Staatsoper. Sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen gab er 2012 mit Parsifal; 2017 kehrte er mit einer Neuinszenierung von Die Meistersinger von Nürnberg zurück, die er auch in den Folgejahren leitete.
Von 2009 bis 2021 war Philippe Jordan musikalischer Leiter der Opéra national de Paris. Dort dirigierte er eine Vielzahl bedeutender Produktionen, darunter Moses und Aron, La damnation de Faust, Der Rosenkavalier, Samson et Dalila, Lohengrin, Don Carlos in der französischen Originalfassung, Les Troyens, Don Giovanni, eine Neuinszenierung von Borodins Fürst Igor sowie Wagners Ring des Nibelungen in einer konzertanten Fassung.
Von 2014 bis 2020 war er zudem Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Zu den Höhepunkten seiner Tätigkeit mit diesem Orchester zählten vollständige Zyklen der Sinfonien von Schubert und Beethoven, sämtliche Klavierkonzerte Beethovens, ein großer Zyklus der Messen und Oratorien von Johann Sebastian Bach sowie ein kontrastreicher Dialog zwischen Bruckners letzten drei Sinfonien und Werken von György Kurtág, György Ligeti und Giacinto Scelsi.
Als Konzertdirigent hat Philippe Jordan mit den bedeutendsten Orchestern weltweit zusammengearbeitet, darunter die Berliner und Wiener Philharmoniker, das Concertgebouworkest, die Münchner Philharmoniker, das BRSO, das London Symphony Orchestra, das Philharmonia Orchestra, das Orchestra Filarmonica della Scala, das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, das Orchestra Sinfonica Nazionale RAI, das Chamber Orchestra of Europe, das Mahler Chamber Orchestra, das Gustav Mahler Jugendorchester, das Israel Philharmonic Orchestra, das Orchestre de Paris, das Orchestre National de France sowie nahezu alle großen nordamerikanischen Klangkörper – darunter die Sinfonieorchester von Boston, Seattle, St. Louis, Dallas, Detroit, Chicago, Cleveland, Philadelphia, Washington, Minnesota, Montreal, Los Angeles, New York und San Francisco.
2026/2027
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