Olesya Golovneva
Grand Théâtre de Genève - Salome
Olesya Golovneva lieferte bei ihrem Debüt in der Titelpartie ein nervenaufreibendes, souveränes Porträt fraulichen Zerrissenseins in toxischen Strudeln zwischen Missbrauch und Selbstbewusstsein.
Neue Musikzeitung (24.1.25) Opern Magazin (02.03.2025)Deutsche OPER BERLIN - La Fiamma
Allen voran ist die jugendlich dramatische Sopranistin Olesya Golovneva als Silvana zu nennen. Alleine, wie sie mit dramatischem Aplomb und Durchschlagskraft bei stets femininer Anmutung die Mammutpartie bewältigt, nötigt Respekt ab. Dazu vermag sie eine universelle Figur aus Fleisch und Blut glaubhaft auf die Bühne zu stellen.
Online Merker (29.09.2024)Saison 26/27 und Highlights
DEUTSCHE OPER AM RHEIN
Puccini – Madama Butterfly
Sep 12/19/27
OPER FRANKFURT
Puccini – Turandot
Sep 25, Okt 3
EUROPARQUE
Puccini – Turandot
Okt 31
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STAATSOPER STUTTGART
Prokofjew – Der Spieler
Dez 22, Jan 4/9/11
Biographie
Die bereits für ihre Leistungen als Anna Bolena und Luisa Miller zur „Besten Sängerin des Jahres“ gekürte russische Sopranistin Olesya Golovneva, wurde für ihre Interpretation der Rusalka an der Oper Köln für den Deutschen Theaterpreis FAUST nominiert. Ihre enthusiastisch gefeierte Leistung als Silvana in Respighis La Fiamma, mit der sie an der Deutschen Oper Berlin in die vorangegangene Saison startete, liegt inzwischen als DVD vor.
In der Saison 2026/27 wird Olesya Golovneva gleich drei bedeutende Rollendebüts geben: Als Cio-Cio-San in Puccinis Madama Butterfly ist sie an der Deutschen Oper am Rhein zu erleben, bevor sie in Rom ihr Rollendebüt als Lady Macbeth in Verdis Macbeth in einer Neuinszenierung von Barrie Kosky unter der musikalischen Leitung von Juraj Valčuha gibt. Ein weiteres Rollendebüt führt sie an die Staatsoper Stuttgart, wo sie erstmals als Polina in Prokofjews Der Spieler zu erleben ist. Außerdem kehrt sie als Turandot an die Oper Frankfurt zurück.
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Zu den wichtigen Verpflichtungen der zurückliegenden Spielzeiten zählen die Tatjana in Christof Loys Inszenierung von Eugen Onegin an der Norske Opera Oslo sowie die Turandot an der Oper Köln und der Oper Frankfurt, ihre gefeierten Rollendebüts als Silvana (La Fiamma) an der Deutschen Oper Berlin (Loy-Rizzi), als Salome am Grand Théâtrre de Genève (Mundruzco-Saraste), als Turandot am Staatstheater Wiesbaden (Kerck-Gamzou) und als Katja Kabanowa an der Hamburgischen Staatsoper, außerdem die Valentine an der Seite von Juan Diego Florez in Meyerbeers Les Huguenots und die Sopranpartie in Christian Spucks Choreographie des Verdi-Requiems an der Deutschen Oper Berlin; ihr triumphales Hausdebüt als Rusalka am Teatro Real Madrid und am Palau de les Arts Valencia sowie ihr Regiedebüt mit dieser Oper am Staatstheater Wiesbaden, ebenso wie ihr Debüt in den großen Sopranpartien von Puccinis Trittico an eben diesem Haus; außerdem die Desdemona in Otello neben Roberto Saccà an der Oper Frankfurt, sowie neben Gregory Kunde am Staatstheater Wiesbaden; Tatjana in Eugen Onegin in Produktionen der Hamburgischen Staatsoper, der Finnischen Nationaloper Helsinki, der Oper Köln und des Staatstheaters Wiesbaden, an dem sie auch als Vitellia in La clemenza di Tito zu hören war. Der Deutschen Oper am Rhein ist die Künstlerin besonders verbunden und hat hier als Maria Stuarda, Gilda, Elisabetta, Luisa Miller, Donna Anna oder Traviata große Erfolge gefeiert. Auch besteht eine regelmäßige Zusammenarbeit mit der Oper Köln, die die Sopranistin als Natascha in Krieg und Frieden, als Anna Bolena, Lucia, Tatjana und Vitellia präsentierte. Die Traviata hat sie in Dresden, München, Prag, bei den Wiesbadener Maifestspielen, in Düsseldorf, Köln, Bonn und Antibes gesungen. Weitere wichtige Verdi-Partien sind die Luisa Miller, die sie an der Oper Malmö debütierte, Simone-Amelia, mit der sie an der Opéra de Marseille debütierte sowie die Gilda, mit der sie u.a. am Opernhaus Zürich und an der Deutschen Oper Berlin auftrat. Ebenfalls an der Oper Malmö hat die Künstlerin ihre erste Mimì in La bohème gesungen und konnte ihren Erfolg in der Partie an der Oper Frankfurt wiederholen, an der sie auch als Rusalka und Don Carlo-Elisabetta erfolgreich war.
Im Konzert war Olesya Golovneva zuletzt mit Rachmaninovs Die Glocken im Konzerthaus Dortmund, in Beethovens 9. Sinfonie in Lausanne, in Dvoraks Te Deum in Utrecht und Amsterdam, beim WDR mit Andrés Orozco-Estrada und im Wiener Musikverein unter Franz Welser-Möst zu hören.
Als Aufnahmen der Künstlerin liegen derzeit die Iolanta mit Dmitri Kitajenko als CD und Luisa Miller und La Boheme als DVD der Oper Malmö vor.
Olesya Golovneva stammt aus Pskov in Russland und schloss ihr Studium in St. Petersburg sowie an der Musikuniversität in Wien bei Prof. Robert Holl im Fach Lied und Oratorium mit Auszeichnung ab. Sie ist Preisträgerin des N. Rimskyj-Korsakow Wettbewerbes sowie der International Vocal Competition’s - Hertogenbosch.
2026/27
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