Michèle Losier
“Michèle Losier singt diese Rolle mit dunkler Glut, würdevoll auch in der Verzweiflung."
— Clemens Haustein, FAZ (26.03.2026)
— Opera Teatro (22.03.2026)
“[…] mit aristokratischer Noblsesse und Eleganz singenden Michèle Losier […]”
— Jürgen Otten, Opernwelt (06/24)
Saison 26/27 und Highlights
HAMBURGISCHE STAATSOPER
Mozart - Don Giovanni (Donna Elvira)
Sept 19/24/29, Oct 1/4/7/9
TEATRO DEL MAGGIO MUSICALE FIORENTINO
Mendelssohn - Elias
Dez 19
MÜNCHNER RUNDFUNKORCHESTER
Joncières - Lancelot (Guinèvre)
Jan 17
SEMPEROPER DRESDEN
Wagner - Parsifal (Kundry)
Mar 26/29, Apr 4
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MÜPA BUDAPEST
Hahn - La Carmélite (Athénaïs)
Apr 30BAYREUTHER FESTSPIELE
Wagner - Parsifal (Kundry)
Jul 26/31, Aug 4/8/12/15/19/22
Biographie
Die kanadische Mezzosopranistin Michèle Losier wird von Publikum und Presse weltweit für ihre stimmlich und dramatisch fesselnden Rollengestaltungen gefeiert.
In der Spielzeit 2025/26 gab sie an der Semperoper Dresden in einer Neuproduktion unter der Leitung von Daniele Gatti ihr von der Presse hochgelobtes Rollendebüt als Kundry in Wagners Parsifal. In der Spielzeit 2026/27 wird sie die Kundry dort erneut übernehmen und auch ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen unter der Leitung von Christian Thielemann in dieser Partie geben. Ihre Spielzeit eröffnet sie als Donna Elvira in Don Giovanni an der Hamburgischen Staatsoper. Außerdem wird sie in Mendelssohns Elias am Teatro del Maggio Musicale in Florenz sowie in Victorin de Joncières’ Oper Lancelot als Guinèvre mit dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Leo Hussain zu erleben sein, bevor sie in einer konzertanten Aufführung mit dem Orchestre symphonique de Montréal unter der Leitung von Rafael Payare in Montréal zur Donna Elvira zurückkehren wird. In Reynaldo Hahns La Carmélite übernimmt sie die Rolle der Athénaïs de Montespan am Müpa in Budapest.
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Höhepunkte vergangener Spielzeiten beinhalten Carmen beim Classic Busan Festival unter der Stabführung von Myung-Whun Chung und an der Wiener Staatsoper, Mére Marie in Robert Carsens Neuproduktion von Poulencs Dialogues des Carmélites unter Riccardo Minasi am Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia, La voix humaine mit der George Enescu Philharmonie in Bukarest als zweites Werk des Komponisten in der gleichen Spielzeit, und Octavian in Der Rosenkavalier, unter anderem an der Wiener Staatsoper, am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, an der Staatsoper Unter den Linden Berlin und in Christoph Walz’ gefeierter Neuproduktion am Grand Théâtre de Genève. Mit dem Orchestre symphonique de Montréal unter Rafael Payere war sie als Dorabella in einer halbszenischen Così fan tutte in der Regie von Thomas Hampson zu erleben, an der Hamburgischen Staatsoper unter Ádám Fischer und an der Opéra national de Paris als Sesto in La clemenza di Tito, .
Weitere Engagements waren der Komponist (Ariadne auf Naxos) am Maggio Musicale Fiorentino, Siébel (Faust) an der Wiener Staatsoper, und Nicklausse in Les contes d'Hoffmann an der Bayerischen Staatsoper in München und an La Monnaie in Brüssel. Sie sang Ascagne in der Dmitri-Tcherniakov-Produktion von Les Troyens mit Philippe Jordan an der Opéra Bastille, Judith in Blaubarts Burg mit Yannick Nézet-Séguin in Montreal, Charlotte (Werther) und Jane Seymour in Anna Bolena an der Opéra national de Bordeaux und Idamante in Mozarts Idomeneo am Teatro alla Scala in Mailand. An der Opéra national de Paris wurde sie in Terry Gilliams Inszenierung von Benvenuto Cellini unter der Leitung von Philippe Jordan und als Dorabella in Così fan tutte in der Inszenierung der Choreografin Anne Teresa de Keersmaeker im Palais Garnier gefeiert.
Der Erfolg der Künstlerin bei den Metropolitan Opera Auditions im Jahr 2005 führte zu ihrem Hausdebüt als Diane (Iphigénie en Tauride) unter der Leitung von Louis Langrée an der Seite von Susan Graham und Placido Domingo. Es folgten Engagements an einigen der führenden Opernhäuser der Welt, z. B. als Siébel am Royal Opera House in London und an der Metropolitan Opera, Ascanio (Benvenuto Cellini) an De Nationale Opera Amsterdam, Sesto an der Wiener Staatsoper und am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, Prinz Charmant (Cendrillon) am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, Charlotte an der Opera Australia, Dorabella in Mozarts Così fan tutte an der Opéra national de Paris, am Théâtre des Champs-Élysées und bei den Salzburger Festspielen sowie als Carmen an der Königlichen Dänischen Oper in Kopenhagen. Außerdem sang sie an Opernhäusern und Festivals wie der Opéra-Comique, dem Edinburgh International Festival, der Opéra de Lyon, der Opéra de Montréal, der San Francisco Opera, der Washington National Opera, der Boston Lyric Opera, der Opéra d'Avignon, der Opéra Lille und dem Festival International de Lanaudière, und arbeitete mit Orchestern wie Les Musiciens du Louvre, BBC Symphony Orchestra, Montreal Metropolitan Orchestra, Toronto Symphony Orchestra, Seattle Symphony Orchestra, Qatar Philharmonic Orchestra, Colombus Symphony Orchestra und Pygmalion Ensemble zusammen.
Ein Schwerpunkt Ihrer regen Konzerttätigkeit liegt bei den Werken von Gustav Mahler, so sang sie in den vergangenen Jahren beispielsweise die Kindertotenlieder (Staatskapelle Dresden unter Daniele Gatti), die Rückert Lieder (Maggio Musicale Fiorentino unter Ingo Metzmacher), die Zweite Sinfonie (Maggio Musicale und George Enescu Festival Bukarest, beide unter Zubin Mehta, Würth Philharmoniker unter Claudio Vendelli, Orchestre national de Metz Grand Est unter David Reiland), die Dritte Sinfonie (Brussels Philharmonic unter Kazushi Ono, Hong Kong Philharmonic und Sächsische Staatskapelle Dresden, beide Male unter Daniele Gatti, Orchestre national de Metz Grand Est unter David Reiland) und Das Lied von der Erde (Musici de Montréal unter Jea-Marie Zeitouni). Weitere Konzertengagements der letzten Jahre beinhalten Elias (Staatskapelle Dresden und Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom unter Daniele Gatti), Mendelssohns Lobgesang (Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI in Turin unter Daniele Gatti) und Brahms Alt-Rhapsodie in ihrer Heimat Québec sowie Werke wie Berlioz' L'enfance du Christ, Les nuits d'été, Beethovens Neunte Sinfonie, Missa solemnis, Ravels Shéhérazade, Rossinis Petite messe solennelle, Mozarts Requiem und andere.
Michèle Losier hat mit Dirigenten wie Louis Langrée, Patrick Fourmilier, Emmanuel Plasson, Marc Minkowski, Jérémie Rhorer, Stephane Denève, Kent Nagano, Emmanuelle Haïm, Sir Andrew Davis, François-Xavier Bilger, Sebastian Lang-Lessing, Nicola Luisetti, Daniel Barenboim, Sir Colin Davis, Evelino Pido, Placido Domingo, James Conlon und Yannick Nézet-Séguin zusammengearbeitet, um nur einige zu nennen.
Die gebürtige Montréalerin ist Absolventin der McGill University und war außerdem Mitglied des Merola Opera Program in San Francisco, des Atelier Lyrique der Opéra de Montréal und des Juilliard Opera Center in New York. Sie erhielt eine Reihe von Stipendien, unter anderem von der Jacqueline Desmarais Foundation, dem Conseil des Arts et des Lettres du Québec, dem Canada Council for the Arts und der Sylva-Gelber Foundation. Sie ist Gewinnerin des ersten Preises bei den Journées de la Musique Française, der Vokalabteilung des kanadischen Musikwettbewerbs und der Kategorie Mélodie Française des internationalen Wettbewerbs Chant de Marmande in Frankreich. Ihr Erfolg beim Internationalen Wettbewerb Königin Elisabeth von Belgien im Jahr 2008 brachte ihr eine Konzerttournee durch Europa und eine Aufnahme der Chansons von Henri Duparc mit dem Pianisten Daniel Blumenthal ein, die im April 2009 beim Label Fuga Libera erschien. Seitdem ist sie auf zahlreichen weiteren CD- und DVD-Produktionen zu hören.
2026/27
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