Michael Laurenz
NHK Hall Tokio - Das Buch mit sieben Siegeln (Johannes)
Michael Laurenz singt mit einer wunderbar hellen, tragfähigen Stimme und großer Ausdruckskraft. Seine opernhafte Gestaltung überzeugt und verstärkt die dramatische Wirkung.
Masahide Hayashi, ぶらあぼONLINE (September 2026)Wiener Staatstoper - Das Rheingold
Michael Laurenz als Mime bestätigt, was man von ihm kennt: pointiert, mit perfekter Diktion – genau der Typ Charaktertenor, den diese Rolle braucht.
klassik-begeistert.de (20.06.2025)Theater Basel - Das Rheingold
Ein Highlight dieser Aufführung war der Loge von Michael Laurenz. Es gibt wohl in unseren Tagen keinen besseren Sänger-Darsteller dieser anspruchsvollen Partie.
Der Opernfreund (26.09.2024)Saison 26/27 und Highlights
NHK SYMPHONY ORCHESTRA
Schmidt – Das Buch mit sieben Siegeln
Sep 12/13
GEWANDHAUSORCHESTER
Weill – Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny – Fatty
Okt 22/23
SEMPEROPER DRESDEN
Prokofjew – Die Liebe zu den drei Orangen - Truffaldino
Dez 4/9/16/22
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TEATRO REAL
Janáček – Katia Kabanová – Tijon
Feb 13/16/19/22/25/28, März 3/5OPÉRA DE MONTE-CARLO
Wagner – Siegfried – Mime
Apr 5/8/11/15WIENER STAATSOPER
Strauss – Arabella – Matteo
Mai 22/27/29, Juni 1
Biographie
Michael Laurenz überzeugt durch präzise musikalische Gestaltung, starke Bühnenpräsenz und darstellerische Vielfalt. Besonders gefragt ist er in Rollen des Charakter- und Spieltenorfachs, die hohe szenische und vokale Differenzierung erfordern.
Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2026/27 zählen Engagements an der Wiener Staatsoper als Matteo in Arabella, an der Semperoper Dresden als Truffaldino in Die Liebe zu den drei Orangen, am Teatro Real Madrid in Katja Kabanowa als Tichon, an der Opéra de Monte-Carlo in Siegfried als Mime, sowie am Gewandhaus Leipzig als Fatty in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny. Darüber hinaus ist er in Franz Schmidts Das Buch mit sieben Siegeln mit dem NHK Symphony Orchestra in Tokio zu erleben.
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Seine Gesangsausbildung führte ihn an das Internationale Opernstudio des Opernhauses Zürich, dessen Ensemble er im Anschluss für nahezu ein Jahrzehnt angehörte. Von 2018 bis 2020 war er festes Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und ist dem Haus bis heute als Gast verbunden.
Ein Schwerpunkt seiner Laufbahn liegt im Charaktertenorfach – mit besonderem Fokus auf Rollen in Werken von Wagner, Strauss, Mozart und zeitgenössischen Komponisten. Zahlreiche Neuproduktionen und Rollendebüts führten ihn unter anderem nach Amsterdam, Genf, Lyon, Antwerpen, Hamburg, Berlin, München und Paris sowie zu den Bregenzer Festspielen, dem Glyndebourne Festival und mehrfach zu den Salzburger Festspielen.
Zu den herausragenden Engagements der vergangenen Spielzeiten zählen Wenzel (Die verkaufte Braut) und die Hexe (Hänsel und Gretel) an der Wiener Staatsoper, der Offizier (Cardillac) am Opernhaus Zürich sowie Tanzmeister (Ariadne auf Naxos) und Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an der Staatsoper Unter den Linden. Als Mime war Michael Laurenz zudem mit dem Dallas Symphony Orchestra unter Fabio Luisi in konzertanten Aufführungen von Das Rheingold und Siegfried zu erleben.
Die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Philippe Jordan, Christian Thielemann, Thomas Guggeis, Cornelius Meister, Franz Welser-Möst und Marc Minkowski prägt seine künstlerische Arbeit ebenso wie die enge Zusammenarbeit mit Regisseuren, die ihn regelmäßig für anspruchsvolle szenische Partien verpflichten.
Besonders hervorzuheben sind seine Auftritte in zeitgenössischen und selten gespielten Werken wie Josef K. in Der Prozess von Gottfried von Einem, Cauchon in Walter Braunfels’ Jeanne d’Arc, Orsino in Goldschmidts Beatrice Cencioder als Erich in HK Grubers Geschichten aus dem Wienerwald. Dabei überzeugte Laurenz stets durch seine ausgeprägte Bühnenpräsenz, textnahe Gestaltung und stilistische Vielseitigkeit.
Mit einem Repertoire, das von Mozart über Wagner bis in die Moderne reicht, etabliert sich Michael Laurenz zunehmend als profilierter Spezialist für charakterstarke Rollen mit darstellerischem Anspruch. Seine Interpretationen zeichnen sich durch musikalische Präzision, gestalterische Tiefe und ein hohes Maß an theatraler Intelligenz aus.
2026/27
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