Maria Bengtsson
Oper Frankfurt - Der Rosenkavalier
Die schwedische Sopranistin Maria Bengtsson sang eine Marschallin von beinahe überirdischer Stimmschönheit: Was waren das für herrliche, wunderbar sauber intonierte, schwebende Piani, Phrasen von überragender Klangschönheit und unaffektierter, eindringlicher Schlichtheit. Grandios.
Oper aktuell (11.04.2025)
Deutsche Oper Berlin - Intermezzo
Bewundernswert, dass Bengtsson diese anspruchsvolle Partie ohne Ermüdung durchhält und in allen Details ausgetüftelt über die Rampe bringt. Ihre Stärken liegen neben der Darstellung in den elastisch platzierten, seidig schimmernden Höhen. In den teils in stratosphärischer Lage geschriebenen endlosen Kantilenenbietet Bengtsson Stimmluxus pur. Da fließen die Töne sul fiato mit einer schon unverschämten Leichtigkeit.
Online Merker (25.4.2024)Saison 26/27 und Highlights
LONDON SYMPHONY ORCHESTRA
Tour
Mahler – Symphony No. 2
Sep 3 (Ljubljana) / 28 (Tokyo) / 30 (Osaka), Okt 18 (London) / 22 (London)
LA MONNAIE SYMPHONY ORCHESTRA
Zemlinsky – Lyric Symphony, Op. 18
Okt 24/25
FINNISH NATIONAL OPERA AND BALLET
Britten – Peter Grimes
Nov 21/26/28, Dez 1/3/9/11
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MALMÖ SYMPHONY ORCHESTRA
NEUJAHRSKONZERTE
Dez 30/31
DEUTSCHE OPER BERLIN
Mozart – Le nozze di Figaro
Jan 28, Feb 2/4/9
THE ROYAL DANISH THEATRE
Schreker – Der ferne Klang
März 7/10/12/18/21/24
BUDAPEST FESTIVAL ORCHESTRA
Tour
Beethoven – Symphony No. 9
Apr 4 (Brüssel) / 5 (Hamburg) / 6 (Amsterdam) / 10 (Dortmund) / 11 (Frankfurt) / 12 (Luzern) / 14/15/17 (Budapest)OSLO PHILHARMONIC ORCHESTRA
Zemlinsky – Lyric Symphony
Apr 8ORQUESTRA DE VALÈNCIA
Mahler – Symphony No. 2
Juli 1
Biographie
Maria Bengtsson startet in die Spielzeit 2026/27 mit einer Tournee von Mahlers Zweiter Sinfonie unter Sir Antonio Pappano, die sie nach Ljubljana, Tokio und London führt. Als Ellen Orford ist sie in Brittens Peter Grimes in einer Inszenierung von David Radok in Helsinki zu erleben. An der Deutschen Oper Berlin gibt sie die Contessa in Mozarts Le nozze di Figaro, an die Königliche Oper Kopenhagen gibt sie ihr Rollendebüt als Grete in Schrekers Der ferne Klang in der Inszenierung von Christof Loy.
Im Konzertbereich ist sie unter anderem beim Neujahrskonzert in Malmö zu erleben und singt Zemlinskys Lyrische Sinfonie unter der Leitung von Simone Young in Oslo. Darüber hinaus geht sie mit dem Budapest Festival Orchestra und Beethovens Neunter Sinfonie auf Tournee und ist als Solistin in Mahlers Zweiter Sinfonie unter Philippe Jordan im Palau de les Arts in Valencia zu hören.
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Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten zählen die Contessa in Le nozze di Figaro am Royal Oper House Covent Garden in London sowie bei den Münchner Opernfestspielen, Christine in Intermezzo an der Deutschen Oper Berlin und der Semperoper Dresden, Daphne an der Oper Frankfurt, die Marschallin in Der Rosenkavalier am Grand Théâtre de Genève, sowie an der Nederlandse Opera Amsterdam und der Oper Frankfurt, die Contessa (Le nozze di Figaro), Donna Anna (Don Giovanni), die Marschallin (Der Rosenkavalier) und die Gräfin (Capriccio) an der Wiener Staatsoper, die Contessa an der Opéra national de Paris und der Staatsoper Unter den Linden Berlin, Donna Anna am Royal Opera House Covent Garden, Blanche in Poulencs Dialogues des Carmélites an der Oper Frankfurt, Ellen Orford in Brittens Peter Grimes an der Opéra national de Paris, am Royal Opera House Covent Garden und am Teatro Real Madrid, Rusalka sowie die Clara in der Uraufführung von Christian Josts Egmont am Theater an der Wien, Fiordiligi in Così fan tutte an der Staatsoper Hamburg und am Teatro di San Carlo Neapel unter der Leitung von Riccardo Muti, Pamina in Die Zauberflöte an der Staatsoper Unter den Linden, die Sopranpartie in Calixto Bieitos inszenierten Version von Verdis Messa da Requiem an der Staatsoper Hamburg sowie in seiner szenischen Deutung von Mendelssohns Elias am Theater an der Wien und schließlich die Titelpartie in der Uraufführung von Detlev Glanerts Oper Oceane an der Deutschen Oper Berlin.
Als Konzertsängerin und Liedinterpretin war die schwedische Sängerin u.a. beim Carinthischen Sommer, bei den Berliner Festspielen, im Konzerthaus Wien, im Musikverein Wien, beim Gewandhausorchester Leipzig, im Brucknerhaus Linz, beim Klangbogen Festival Wien, bei der Gulbenkian Foundation Lissabon, am Teatro Nacional Sao Carlos Lissabon und an der Alten Oper in Frankfurt sowie der Oper Frankfurt zu hören. Konzerte der jüngeren Vergangenheit führten sie mit Barbers Knoxville zum Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, mit Strauss’ Vier letzten Liedern nach Malmö und Hamburg jeweils, mit Zemlinskys Lyrischer Sinfonie zum Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Simone Young sowie mit Mahlers Sinfonie Nr. 2 zum Singapore Symphony Orchestra, nach Göteborg mit Bergs 7 frühen Liedern unter Simone Young, nach Potsdam mit Beethovens Neunter Sinfonie unter Antonello Manacorda und nach Antwerpen für ein Neujahrskonzert. Außerdem konzertierte Maria Bengtsson mit dem BR Sinfonieorchester unter Kirill Petrenko in Mendelssohns Elias, beim NHK Symphonie Orchester Tokio unter der Leitung von Simone Young in Beethovens Neunter Sinfonie, in Antwerpen mit den Vier letzten Liedern unter Bertrand de Billy, im Konzerthaus Berlin, mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Kirill Petrenko in Tel-Aviv sowie mit den Hamburger Philharmonikern unter Bertrand de Billy und anlässlich der Eröffnung der Elbphilharmonie unter Thomas Hengelbrock mit Mendelssohns Lobgesang.
Maria Bengtsson studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg. Von 2000 bis 2002 war sie Ensemblemitglied der Volksoper in Wien, von 2002 bis 2007 Ensemblemitglied an der Komischen Oper Berlin, an der sie unter Kirill Petrenko in vielen seiner wichtigsten Produktionen in den Hauptpartien zu hören war. Seit 2007 ist die Künstlerin freischaffend tätig.
2026/27
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