Tanja Ariane Baumgartner
Staatsoper unter den Linden Berlin - Parsifal
[…] eine phänomenale Kundry … Baumgartner meistert souverän die gefürchteten … Schreie und singt ihren Part … mit großer Leuchtkraft und warmer, runder Tongebung. Und dank der Größe ihrer Stimme harmoniertsie ideal mit dem Parsifal von Andreas Schager.
Klassik begeistert (13.4.2025)Wiener Staatsoper - Die Frau ohne Schatten
Amme von Tanja Ariane Baumgartner gesungen wurde, die sowohl über die vielen Höhen, aber auch über die erforderlichen Tiefen verfügt. Sie ist… auch darstellerisch eine faszinierende Amme.
Online Merker (24.10.23)Saison 26/27 und Highlights
ORCHESTRE PHILHARMONIQUE DE RADIO FRANCE
Wagner – Tristan und Isolde
Sep 25
ORCHESTRA SINFONICA DI MILANO GIUSEPPE VERDI
Mahler – Das Lied von der Erde
Okt 30, Nov 1
OPERNHAUS ZÜRICH
Strauss – Elektra
Nov 22/26, Dez 2/5/10/13/16
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GRAN TEATRE DEL LICEU
Wagner – Das Rheingold
Feb 7/10/13/15/18/21OPERNHAUS ZÜRICH
Gastspiel Paris
Wagner - Der Ring des Nibelungen (Das Rheingold/ Die Walküre)
März 9/10Gastspiel New York
Wagner - Der Ring des Nibelungen (Das Rheingold/ Die Walküre)
März 18/19WIENER STAATSOPER
Wagner – Tristan und Isolde
Apr 4/8/11/15Berg – Lulu
Mai 17/20/23/26
Biographie
Tanja Ariane Baumgartner zählt zu den führenden Mezzosopranistinnen unserer Zeit. Mit ihren Rollenportraits der Fricka (Rheingold/Walküre), ihrer fulminanten Kundry (Parsifal), ihrer Klytämnestra (Elektra) und Amme (Die Frau ohne Schatten) und ihrer spektakulären Ortrud (Lohengrin) hat sie sich an den wichtigsten internationalen Häusern und Festspielen an die Spitze der dramatischen Mezzosoprane gesungen.
Die Spielzeit 2026/27 beginnt für Tanja Ariane Baumgartner mit konzertanten Aufführungen von Tristan und Isolde mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France, wo sie unter der Leitung von Jaap van Zweden als Brangäne zu erleben ist. An der Wiener Staatsoper übernimmt sie ebenfalls die Partie der Brangäne in Tristan und Isolde sowie die Gräfin Geschwitz in Alban Bergs Lulu. Am Opernhaus Zürich steht sie als Klytämnestra in Richard Strauss' Elektra in einer Neuinszenierung von Lydia Steier auf der Bühne. Weitere Opernengagements führen sie an das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, wo sie unter der Regie von Tobias Kratzer als Fricka in Das Rheingold zu erleben ist, sowie zum Glyndebourne Festival, wo sie die Küsterin (Kostelnička) in Janáčeks Jenůfa in einer Neuinszenierung von Barrie Kosky interpretiert. Mit dem Opernhaus Zürich gastiert sie darüber hinaus als Fricka im konzertanten Ring des Nibelungen in der Pariser Philharmonie und der Carnegie Hall New York. Im Konzertbereich singt sie Mahlers Das Lied von der Erde in Mailand unter der musikalischen Leitung von Emmanuel Tjeknavorian.
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Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten zählen Ortrud (Lohengrin), Fricka (Der Ring des Nibelungen), Brangäne (Tristan und Isolde) und Amme (Die Frau ohne Schatten) an der Wiener Staatsoper, Mrs. Quickly (Falstaff), Gräfin Geschwitz (Lulu), Charlotte (Die Soldaten) und Mutter (Il prigioniero) bei den Salzburger Festspielen, Lisa (Die Passagierin), Mary (Der fliegende Holländer) und Clairon (Capriccio) an der Bayerischen Staatsoper, Brangäne und Leonore in der Uraufführung von Glanerts Die Jüdin von Toledo an der Semperoper Dresden, Kundry (Parsifal) am Grand Théâtre de Genève, beim Tokyo Spring Festival und an der San Francisco Opera, Herodias in konzertanten Aufführungen von Salome mit dem WDR Sinfonieorchester sowie an der Lyric Opera of Chicago, Ortrud in der Neuinszenierung von Lohengrin (Johannes Erath/Joana Mallwitz) im Festspielhaus Baden-Baden, Venus (Tannhäuser) in Hamburg in der Neuinszenierung von Tcherniakov sowie am Opernhaus Zürich, Brangäne (Tristan und Isolde) an der Deutschen Oper Berlin, Carmen am Royal Opera House Covent Garden in London, Judith (Blaubarts Burg) beim Edinburgh Festival, Agaue (The Bassarids) an der Komischen Oper Berlin, Kostelnicka (Jenufa) in Santiago de Chile, sowie ihr Debüt mit Schönbergs Erwartung beim WDR.
Tanja Ariane Baumgartner gehörte von 2009 bis 2020 zum Ensemble der Oper Frankfurt. Zu ihren dortigen Erfolgen zählen u.a. die Titelpartie in Schoecks Penthesilea, Amme in Die Frau ohne Schatten, Eboli (Don Carlo), Azucena (Trovatore), Principessa de Bouillon (Adriana Lecouvreur), Clairon (Capriccio), Gaea in Daphne, Preziosilla, Fremde Fürstin (Rusalka), Brangäne, Cornelia (Giulio Cesare in Egitto), Gora in der deutschen Erstaufführung von Reimanns Medea (auf CD bei OehmsClassics erschienen), Iokaste (Oedipe) und Charlotte (Werther).
Konzerte führten die Mezzosopranistin unter anderem mit Mahlers Lied von der Erde zu den Salzburger Festspielen, mit den Wiener Philharmonikern in den Musikverein Wien und das Konzerthaus Wien sowie mit den Münchner Philharmonikern nach München und Hamburg. In Mahlers Symphonie Nr. 2 gastierte sie beim Singapore Symphony Orchestra. Beethovens Symphonie Nr. 9 sang sie unter anderem unter der Leitung von Sebastian Weigle in Tokyo, in Paris beim Orchestre Philharmonique de Radio France sowie am Berliner Konzerthaus unter Joana Mallwitz. Verdis Requiem hat sie zuletzt unter Thomas Guggeis in Frankfurt gesungen. Mit Glanerts Prager Sinfonie trat sie mit dem Concertgebouworkest in Amsterdam auf.
Tanja Ariane Baumgartner studierte zunächst Violine an der Musikhochschule in Freiburg, dann Gesang in Karlsruhe, Wien und Sofia. Sie ist Professorin an der Musikhochschule Basel/FHNW.
2026/27
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