Alexey Neklyudov
Opera de Paris - Gianni Schicchi
Alexey Neklyudov verleiht der Rolle des Rinuccio einen Hauch von Mafia-Sprössling und eine süße hohe Stimmlage.
Financial Times (Mai 2025)Salzburger Festspiele - Gianni Schicchi
Alexey Neklyudov, der den Rinuccio zwar nicht immer ganz gegen die Orchesterwogen durchsetzen konnte, aber über einen warm timbrierten Tenor mit viel Schmelz verfügt.
bachtrack (23.08.2022)Repräsentation
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Highlights 2026/27
THEATER AN DER WIEN
Rimski-Korsakow – Der goldene Hahn – Prinz Gwidon
PREMIERE Jan 22
Jan 24/26/29/31, Feb 2
Biographie
Der russische Tenor Alexey Neklyudov zählt zu den vielversprechendsten Vertretern des lyrischen Tenorfachs seiner Generation. Internationale Beachtung erlangte er mit seinem gefeierten Debüt als Lenski in Tschaikowskys Eugen Onegin bei den Bregenzer Festspielen sowie am Gran Teatre del Liceu in Barcelona.
In der Saison 2026/27 gibt Alexey Neklyudov sein Debüt am Theater an der Wien als Prinz Gwidon in Nikolai Rimsky-Korsakows Der goldene Hahn. Die Neuproduktion entsteht in der Regie von Maxim Didenko und wird von Valentin Uryupin musikalisch geleitet.
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Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten zählen sein Debüt an der Opéra national de Paris als Rinuccio in Puccinis Il Trittico – eine Partie, die er zuvor bereits bei den Salzburger Festspielen unter Franz Welser-Möst interpretiert hatte, Alfredo (La traviata) an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf und am Opernhaus Graz, sein Debüt an der Oper Zürich als Ferrando (Così fan tutte) gefolgt von der Wiedereinladung als Percy (Anna Bolena), Alfredo (La traviata) an der Komischen Oper Berlin sowie Lenski bei der Gulbenkian Foundation in Lissabon unter der musikalischen Leitung von Lorenzo Viotti.
Seit 2013 ist Alexey Neklyudov festes Ensemblemitglied der Novaya Opera Moskau, wo er ein breites Repertoire pflegt, darunter Lenski (Eugen Onegin), Alfredo (La traviata), Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi), Zar Berendey (Das Schneeflöckchen) und Nemorino (L’elisir d’amore). Am Bolschoi-Theater Moskau war er u. a. als Ferrando, Don Ottavio, Lenski und Belfiore zu erleben.
Seine musikalische Ausbildung begann er in Reutow nahe seiner Heimatstadt Moskau. Er studierte am Galina-Wischnewskaja-Opernzentrum sowie am Moskauer Gnessin-Institut bei Svetlana Nesterenko. Bereits während des Studiums gewann er mehrere internationale Wettbewerbe. 2012 wurde ihm ein Stipendium der Russischen Nationalphilharmonie zugesprochen, 2013 ein weiteres der Müslüm-Maqomayev-Stiftung. 2015 nahm er an der Akademie des Festivals in Aix-en-Provence teil.
Bereits mit seinem westeuropäischen Debüt als Nemorino in Donizettis L’elisir d’amore am Badischen Staatstheater Karlsruhe machte der junge Tenor auf sich aufmerksam. Dort erweiterte er sein Repertoire mit Rollen wie Tamino (Die Zauberflöte), Oronte (Alcina) und erneut Percy (Anna Bolena). 2018 gab er sein umjubeltes Debüt als Don Ottavio in konzertanten Aufführungen von Mozarts Don Giovanni mit dem Moscow Chamber Orchestra in der Tschaikowsky-Konzerthalle. Weitere Höhepunkte seiner Karriere waren u. a. der Belfiore in Rossinis Il viaggio a Reims sowie der Lenski am Bolschoi-Theater Moskau – ein Haus, an dem er regelmäßig gastiert. Konzertverpflichtungen führten ihn zum Colmar Festival, wo er 2019 u. a. Mozarts Requiem und Rachmaninows Die Glocken sang.
Als Konzert- und Operntenor arbeitete er mit zahlreichen renommierten Dirigenten, darunter Vladimir Spivakov, Vladimir Jurowski, Vladimir Fedoseyev, Ottavio Dantone, Lorenzo Viotti, Ainars Rubikis, Pietro Rizzo, Valentin Uryupin, Federico Maria Sardelli, Frieder Bernius, Benjamin Pionnier, Fabio Mastrangelo, Dmitri Jurowski und Ken-David Masur.2026/27
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